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Ich bin dann mal bei Frank…

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Frank’s ist wohl vielen ein Begriff. Interessant war für uns das Lokal schon alleine aufgrund der Ambiente-Mischung, die uns dort erwartet hat. Ein Eingangs- bzw. Barbereich, der irgendwie eine Mischung aus Kaufhaus und Flughafen darstellt, ein bewusst nüchtern gehaltener erster Speiseraum – der aber v.a. durch die offene Verbindung zur Küche Charme hat und eine überaus kuschelige Ecke im hinteren Trakt, mit vielen Erdfarben und Ziegelgemäuer.

Im Frank’s kommen vor allem Steak-Liebhaber auf ihre Rechnung, denn diese sind einereseits empfehlenswert, andererseits auch im Preis-Leistungsverhältnis “okay”. Ebenfalls zu empfehlen sind für Freunde der amerikanischen Esskultur Burger, Ribs, sonst auch noch die Pizze. Dort stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das trifft leider nicht auf alle Speisen an der noblen Adresse Nähe Schwedenplatz zu, denn manche Gerichte können schlichtweg nur als teuer durchgehen, auch wenn an der Qualität sicher nichts auszusetzen ist.

Der Service war bei unseren zwei letzten (Ess-)Besuchen durchwachsen. Bei einem weiteren Besuch an dem wir lediglich die Bar aufsuchen wollten, haben wir das halbleere Lokal nach 20 Minuten (ohne Konsumation) wieder verlassen. Man hat ein wenig den Eindruck, dass beim Franks manchmal Speisen und Service-Anspruch nicht ganz dem preislichen Niveau gerecht werden. Dennoch hat sich das Lokal duraus etabliert und bietet seinem Publikum auch gute Kost. Wenn wir beim nächsten Besuch etwas mehr “Freude” am eigentlich sehr guten Gastro-Konzept entdecken, würde uns das aber freuen.

Kontakt:

Laurenzerberg 2
1010 Wien
Tel 01 533 78 05
Fax 01 533 78 05-13
E-Mail restaurant@franks.at

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag von 11:00 Uhr bis 02:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag von 17:00 Uhr bis 02:00 Uhr
Im Juni, Juli und August ist Sonn- und Feiertags geschlossen

Und so sieht’s aus:

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(W)einblicke #1: Lasst sie am Leben! Zumindest für ein paar Jahre

Juni 15, 2010 News, Weinblicke No Comments
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Kindsmord ist verboten. Wohl völlig zu Recht. Nur perverse Geister würden hier eine andere Position vertreten. Gewährt man Rotweinen noch eher ein paar Jahre Gnadenfrist, fehlt beim Weißwein hingegen jede natürliche Beiß- oder besser Trinkhemmung gegenüber jungen, unschuldigen und vor allem hilflosen Geschöpfen. Insbesondere bei uns in Österreich werden Jahr für Jahr die besten heimischen weißen Kresenzen zum scheinbar frühestmöglichen Zeitpunkt gnadenlos in gierige Mäuler geschüttet. Kaum am Markt, schon ausgetrunken. So als ob die Jahrgangsangabe ein Ablaufdatum angeben würde.

Nun steht es natürlich jedem frei, wann er welchen Wein genießt. Es ist jedoch – zumindest in vielen Fällen – einfach nicht clever. Denn sind Säure, Struktur, Frucht und Alkohol gegeben, besitzt der Wein fast alle Voraussetzungen, um mit ein paar Jahren mehr am önologischen Buckel besser zu schmecken. Dies mag in großem Ausmaß Geschmackssache sein. Es sollte jedoch jedem, der grundsätzlich Weißweine ab einer gewissen Güteklasse, z.B. Wachauer Smaragde, schätzt, bewusst sein, dass ihm etwas entgeht, wenn er zu früh diese wunderbaren Grünen Veltliner und Rieslinge killt.

Jemand der von vorhinein leichte und spritzige Weine bevorzugt, braucht sich nichts zur Seite legen. Alle anderen sollten ihren Weinen etwas Zeit geben. Es zahlt sich aus.

Anmerkung der Redaktion: in dieser Rubrik werdet Ihr ab sofort “Weinblicke” von Patrick Minar, einem anspruchsvollen Hobby-Genießer, erhalten. Wir wollen damit Interesse, Neugierde und Lust am Weingenuss wecken, aber keine weinakademische Diskussion führen. Viel Vergnügen mit dieser Rubrik. Wenn Ihr Fragen an den Autor richten wollt, bitte einfach ein Mail an weinblicke@lokalaugenschein.com. Viel Vergnügen wünscht der Lokalaugenschein.

Schnäppchen für Feinschmecker

Mai 31, 2010 News No Comments

Heute eröffnet die dritte DiningCity Restaurantwoche in Österreich. Ab 1. Juni 10.00 Uhr können wieder um pauschal 25 Euro online auf http://www.restaurantwoche.at Gourmetmenüs gebucht werden. Von 28. Juni bis 4. Juli 2010 nehmen erstmals auch Top-Restaurants in der Steiermark und in Salzburg teil. Das Konzept ähneltauch schon den früheren Restaurantwochen: Exklusiv speisen zu unglaublichen Preisen. In den teilnehmenden Top-Restaurants wird ein 3-Gänge-Überraschungs-Menü für 25 Euro angeboten (ohne Getränke). … weiterlesen

Wein zum Blättern

Mai 31, 2010 News No Comments

Wien – Pünktlich zur großen österreichischen Weinmesse VieVium präsentiert das Team der führenden österreichischen Weinzeitschrift wein.pur die zweite und aktualisierte Auflage ihres Werkes über den Grünen Veltliner. … weiterlesen

Sushi Bada – Leally Korean

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Als alte Ex-Koreanerin bin ich immer auf der Suche nach Authentischem “Korean Food” und das ist leider gar nicht so leicht zu finden. Das Sushi Bada versteckt sich eher unaufdringlich neben der weltgrößten Fastfood-Kette in der Johannesgasse. Und ich bin nach jedem Besuch froher, dass wir’s entdeckt haben. Die klassischen koreanischen Gerichte – von Bulgogi (mariniertes Rindfleisch), Bibimbap (Reis mit Gemüse und scharfer Paprikasousse) über die diversesten lecker-scharften Eintöpfe bis hin zu den koreanischen Street-Stall-Klassikern Dogbogki und Mandu – finden sich alle auf der Karte. Und schmecken dann auch noch so wie sie sollen! – und daran scheiterst sonst ja leider meistens. Dazu gibt’s auch noch eine große Auswahl tadellosen Sushis für alle Japan-Fans, auch in den extravaganteren Varianten.

Das tollste am Bada ist aber in jedem Fall die Klientel. Die Halbliter-Flaschen Soju (mittlerweile synthetisch hergestellter Süßkartoffel-Schnaps) rinnen an den Nachbartischen nur so, wer’s mag, sollte da auch unbedingt mithalten. Wir übernehmen allerdings keine Gewähr, Soju soll ja anscheinend blind machen. Ob damit aber nur das Blackout wegen übermäßigen Konsums gemeint ist, sei dahingestellt. Dazu echtes koreanische Liebesgesäusel aus den Lautsprechern, man fühlt sich wirklich wie mitten in eine Seitenstrasse Seouls hineinversetzt. Bevor’s jetzt zu sentimental wird: Das Personal ist wunderbar bemüht und die Preise sind außerordentlich fair und bewegen sich für die Hauptspeisen unter 10 Euro, außer bei Meeresfrüchten.

Also: Hingehen. Ausprobieren.

Kontakt:
Sushi Bada
Johannesgasse 3
1010 Wien
Tel.: 01/ 512 62 45
oder 0676/ 93 83 384

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 11:30 bis 23:00 Uhr, keine Feiertage, keine Mittagspause

So schaut’s aus:

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Kent – Little Istanbul

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Das Kent im Herzen des Brunnenmarkts hat es mittlerweile zu rechter Bekanntheit gebraucht. Zu Recht – neben günstiger und guter türkischer Küche hat es einen der schönsten Innenhof-Gastgärten Wiens. Findet man den Weg durch das verwinkelte Lokal nach hinten, gelangt man in den kieseligen Garten, wo man rund um einen Springbrunnen im Schatten mächtiger Bäume gegrilltes Lamm, Kebab, vegetarisches Hirtengulasch oder Schafkäse-Salat schmausen kann. Auch zum Frühstücken vielleicht einmal was anderes…

Einziger Wermutstropfen ist, dass der Gastgarten leider abends bereits recht zeitig wieder schließt. Man sollte also spätestens um 20:00 zum Abendessen erscheinen und sich vielleicht eine Location suchen, in der man den Abend unter freiem Himmel ausklingen lassen kann. Dazu bieten ja einige Beisln am Brunnenmarkt reichlich Gelegenheit.

Die Preise im Kent sind wirklich am Boden geblieben, das Lokal ist unter anderem deshalb meist voll, weshalb man teils für Tisch und Speisen längere Wartezeiten einplanen muss.

Kontaktinfos:
Restaurant Kent
Brunnengasse 67
1160 Wien
Tel.: 01/ 405 91 73 (Bestellservice)
Email: kent_restaurant@gmx.at
www.restaurant-kent.at

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 6:00 bis 02:00 Uhr, Garten von 9:00 bis 22:00 Uhr

Und so sieht’s aus:

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Kommentare

  • Günter: Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir...
  • C.K: Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alle...
  • roman hammel: Ziemlich mies. Unfreundlich, ungepflegt, Essen wie im Pflege...
  • Bettina Samson: dieses Restaurant ist leider in keiner Weise zu empfehlen, v...
  • Jana: Das POS bleibt für mich mein Favorit in dieser Umgebung. Nir...

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