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Unibräu – Bier gut, das muss reichen

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Jeder kennt’s, jeder mag’s. Das ist das Unibräu im alten AKH. Das selbstgebraute Bier ist ja auch wirklich gut und das Unibräu ergo immer voll. Besonders im Sommer, wenn der Rippele-Grill an ist, und jeder Gaumen nach einem kühlen Bier lechzt, platzt der Gastgarten aus allen Nähten.

Wir haben allerdings in letzter Zeit wirklich eher schlechte Erfahrungen im Unibräu gemacht, vielleicht mag das daran liegen, dass wir ausserhalb der Stoßzeiten getestet haben, aber gerade dann sollte sich ja zeigen, ob auch wirklich immer alles passt. 16 Uhr, Sonntag Nachmittag im Juli, 35 Grad, alle hechten in den Schatten. Fünf Tische im Unibräu besetzt, an jedem Tisch hätte gern jemand etwas vom – noch nicht besetzten – leckeren Grill bestellen wollen. Dem Kellner ist’s wurscht, eigentlich sogar nicht einmal das. Schließlich wird’s bei uns dann nach längerem Hin und Her halt eben doch Salat, leider auch mehr schlecht als recht. Und beim Bier hätten wir auch gleich besser bleiben sollen: Der gespritzte Apfelsaft kommt auf knackige 4,60 Euro. Als wir dann noch eine Frage zur Rechnung hatten, wurden wir nach Nicht-Beachtung auch noch mit Verachtung gestraft.

Empfehlenswerter ist der kleine oder große Bruder des Unibräu in Reichenau an der Rax, der Raxkönig. Dort haben wir eines der besten Gansln seit langem gegessen, es gibt feine Hausmannskost und Wild, die man wahrscheinlich auch im Alten AKH bekommen könnte, wenn man zur richtigen Zeit da ist. An der Rax gibts natürlich auch das gleiche gute Bier wie im Unibräu, nur der Garten rundherum ist noch ein bisschen größer…

Kontaktdaten:
Universitätsbräuhaus
Alser Strasse 4, Campus, Altes AKH
1090 Wien
Tel.: 01/ 409 18 15
Email:
campus@unibraeu.at
www.unibraeu.at

Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 2:00, warme Küche von 9:00 bis 1:00
Zahlungsmöglichkeiten: Sodexho-Gutscheine, Bankomat, Visa, Amex, Diners Club

Und so sieht’s aus:

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Gasthaus zum Lindwurm – Kindheitsjuwel im Wienerwald

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Ein echter Wiener Klassiker: Versteckt zwischen den Bäumen des Wienerwaldes bietet der Lindwurm alles, was ein klassisches Ausflugsgasthaus so ausmacht – Kreidegeschriebene Speisekarte an der Wand inklusive. Natürlich glanzlos und ehrlich – Schnickschnack sucht man vergeblich. Dafür gibt’s eine Extra-Portion Charme. Empfehlenswert ist natürlich, wie könnte es anders sein, das Wiener Schnitzel, für den, ders mag, gibts aber noch jede Menge klassische Wiener Spezialitäten wie gebratenes Nierndl oder Grammelknödel zu verkosten. Die Getränkekarte ist einfach gehalten, dafür finden sich Ribiselwein und Sturm. Der Service im Lindwurm passt, ist ehrlich und bodenständig. Empfehlenswert ist der Lindwurm natürlich im Sommer, wo sich im riesigen Gastgarten für jeden “sein” Platzerl findet. Aber auch im Winter hat die urige Stube einiges zu bieten. Das Gansl sollte man einmal probiert haben, auch in der Schwammerl- und Wildsaison zahlt sich ein Besuch aus.

Kontakdaten:
Gasthaus Zum Lindwurm
Ghelengasse 44
1130 Wien
Tel.: 01/ 879 77 04
Email:
mail@gasthaus-lindwurm.at
www.gasthaus-lindwurm.at

Öffnungszeiten: täglich außer Freitag 10:00 bis 24:00 Uhr, durchgehend warme Küche.

Cafe Hummel

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Heute waren wir zu Besuch im “Weltbekannten” Cafe Hummel, das wohl den Wiener Cafehausliebhabern ein Begriff sein dürfte. Angenehm am Hummel ist die quirlige Atmosphäre des 8. Bezirkes, die man in dessen “Zentrum” am Albertplatz inhalieren darf. An der Kreuzung von Josefstädterstraße und Albertgasse herrscht normalerweise reges Treiben, der Besucher des Cafes fühlt sich dank der authentischen Bedienung um einige Jahre zurückversetzt und darf typischen Wiener Cafehaus Charme über sich ergehen lassen. Ich erinnere mich einst an einen Besuch an dem ich zufällig nur noch Kleingeld für das Trinkgeld übrig hatte. Der Herr Ober gab sich selbstsicher: Na mit dem Schotter kann i nix anfangen”, sprach und machte kehrt. Nichts für ungut, wir haben schon verstanden, dass die Bedienung im Hummel Programm ist. Jedenfalls empfehlenswert für den authentischen Besucher ist ein Besuch im Hummel am Samstag Vormittag in der Gaststube aus den 1930er Jahren. Man hat das Gefühl, dass sich seit damals am Interieur nicht viel getan hat, das beruhigt, denn offensichtlich mögen die Leute das Hummel so, wie es ist. Spannend sind gerade am Wochenende Blicke an die Nebentische, an denen sich Stammgäste, deren Alter sich nur unwesentlich von jenem der Einrichtung abzuheben scheint. Die Frühstücksselektion ist gut, vor allem der Beinschinken verdient das Prädikat essenswert. Für den klassischen Esser ist das Hummel wohl eher eine Notlösung, Wirtshausküche auf bodenständigem Niveau, dafür aber eher zu teuer.

Der Besucher wünscht “Flair” und den bekommt er oder sie hier geboten.

Kontakdaten:
Café Hummel
Josefstädter Strasse 66
1080 Wien
Tel.: 01/ 405 53 14
Email:
theke@cafehummel.at
www.cafehummel.at

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 7:00 bis 24:00 Uhr, Sonntag und Feiertag ab 8:00 Uhr
Zahlungsmöglichkeiten: Bankomat, Visa, MasterCard, Amex, Diners Club

Und so sieht’s aus:

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Kommentare

  • Günter: Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir...
  • C.K: Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alle...
  • roman hammel: Ziemlich mies. Unfreundlich, ungepflegt, Essen wie im Pflege...
  • Bettina Samson: dieses Restaurant ist leider in keiner Weise zu empfehlen, v...
  • Jana: Das POS bleibt für mich mein Favorit in dieser Umgebung. Nir...

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