Zu Besuch bei der Seejungfrau
Der Lokalaugenschein war wiedermal im Burgenland unterwegs und ist diesmal glücklich und entspannt auf der Seeterasse der Seejungfrau eingekehrt. … weiterlesen
Der Lokalaugenschein war wiedermal im Burgenland unterwegs und ist diesmal glücklich und entspannt auf der Seeterasse der Seejungfrau eingekehrt. … weiterlesen
Das Dal Toscano war schon immer ein guter Tipp und bereits im Jahr 2008 eine Empfehlung von uns. Mittlerweile hat sich das Lokal eine Falstaff-Gabel erarbeitet und ist schon längst vielen Menschen ein Begriff. Das dürfte wohl an der einmalig netten, beschaulichen Atmosphäre im Lokal liegen, die Martina und Giovanni mit viel Leidenschaft täglich schaffen.
Das Lokal liegt genau gegenüber vom Cafe Benno, das vielen Studenten ein Begriff ist, es ist aber im Gegensatz zu diesem klein und unscheinbar am Eck gelegen. Die Gastro-Familie hat es geschafft, trotz einer etwas schwierigen Lage des Lokals eine Gemütlichkeit zaubern, die in Wien schwer zu finden ist. Die Stärken sind die authentische Küche aus italienischer Hand, die mit viel „amore“ zubereitet wird.
Zu den besonderen Eigenheiten gehört so auch die Speisekarte: Die gibt es nämlich nicht. Die täglich wechselnde Karte lesen Chefin oder Chef von der Kreidetafel direkt am Tisch herunter. Entscheidungs-Unfreudige leiden Qualen. Nicht nur Karte, auch Küche gibt es keine, sie befindet sich mitten im Lokal, wo auf engstem Raume 2 bis 3 Personen werken und zischend, scheppernd und spritzend die Gericht für ihre Gäste kreieren. Auf dem Speiseplan stehen zumeist italienische Variationen, allesamt mit der notwendigen Sorgfalt und Qualität zubereitet und ausgewählt. Die Antipasti-Vitrine ist schlichtweg verführerisch (gibt es auch zum Mitnehmen für einen lauen Sommerabend auf der eigenen Terrasse!).
Als Aperitiv empfehlen wir einen Prosecco vom Fass, der einen auf ein Menü einstimmt. Unbedingt probieren, wenn sie auf der Karte stehen: Die Strozapretti dal Toscano (gedrehte hausgemachte Nudeln mit einer würzigen Tomaten-Salsiccia-Sauce) – das wohl beste Pastagericht der Welt, sowohl von männlichen wie weiblichen Testern bestätigt. Preislich liegen Antipasti und Primi rund um 10 Euro, für secondi di carne oder pesce muss man etwa €15 bis €20 rechnen. Das schmerzt aber in diesem Fall nicht, sondern es schmeckt.
Unser Resümee: Wenn man erst die kulinarische Reise ins Herz der Toscana angetreten hat, dann kann man seine Begeisterung für dieses Lokal nur schwer verbergen.
Kontakt:
Dal Toscano
Alser Strasse 65
1080 Wien
Tel.: 0699/ 11 304 371
Email: martina_marino@chello.at
www.daltoscano.at
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11:00 bis 24:00 Uhr, Samstag 18:00 bis 24:00 Uhr, an Feiertagen 18:00 bis 23:00 Uhr, Sonntags geschlossen
Und so sieht’s aus: [nggallery id=4]
Die Bewohner der Josefstadt denken bei „Enrico“ nicht nur an eine unter ewigen Kindern sehr bekannte Clownfigur der 80er Jahre, sondern an eine Lokalität in der Josefstädterstraße in der Umgebung charmanter Gebäude wie dem Bezirkspostamt oder der BVA. Es ist auffallend, wie gut es dem Lokal „Enrico Panigl“ gelingt von diesen architektonischen Verbrechen abzulenken und das gerade durch seine Schlichtheit. … weiterlesen
Kenner mögen sagen, in einer guten Küche sollte man verschiedene Stilrichtungen nicht vermischen. Das Restaurant Marchhart´s im wunderschönen Stadtteil Leopoldskron gelegen ist jedoch stadtbekannt für den Mix aus thailändischer und mediterraner Küche. Natürlich perfekt aufeinander abgestimmt, das versteht sich ganz von selbst. Attraktiv ist das Restaurant nicht nur von innen, wo eine Bar im Zentrum und warme, mediterrane Farben für Wohlfühl-Stimmung sorgen, sondern auch von außen, wo man vor allem in der wärmeren Jahreszeit auf der Dachterrasse den wunderschönen Blick auf den Leopoldskroner Weiher und auf den Untersberg genießen kann. Sollte es beim Zusehen des Sonnenuntergangs doch einmal zu kalt werden, dann kann man sich mit Gaswärmestrahlern und kuscheligen Fleece-Decken wieder aufwärmen. … weiterlesen
Es kommt selten vor, dass wir ein Lokal in der Luft zerfetzen. Es kommt aber auch selten vor, dass wir ein Lokal über den Klee loben. Beim La Pasteria in der Wiener Servitengasse (dem Gourmet-Eldorado des neunten Bezirks) bleibt uns allerdings nichts anderes übrig als lobende Worte zu finden.
Eigentlich war nur ein schnelles Abendessen angedacht. Das Pasta-e-Basta kennend, reservierten wir kurzerhand einen Tisch für den gleichen Abend. Das Lokal betritt man durch den „Lebensmittel-Shop“, wenn man so will. Dort liegt die frisch gemachte Pasta, sowie die Antipasti und zahlreiche andere gute Dinge und warten darauf bestellt zu werden. Im Nebenraum, der wahrscheinlich für kaum mehr als für 25-30 Menschen Platz bietet, wird der Gast schließlich gesetzt. Der freundliche Kellner nimmt uns die Garderobe ab – wunderbar. … weiterlesen
Beim Cantina e l’arte würde man kaum glauben, dass sich hinter einer sehr nüchtern gehaltenen Eingangstür am Schottentor (neben einer sehr frequentierten Niederlassung einer amerikanischen Fastfoodkette) mit rustikaler Messing-Klingel eine der positiven italienischen Überraschungen Wiens verbirgt. Lediglich ein nüchternes Schild und ein Bild im Flur weisen auf das „Cantina e’larte“ hin, das über eine Terracotta Treppe hinab im Untergeschoss des Gebäudes zu erreichen ist. Fast könnte man erstaunt sein, dass das Lokal trotz seiner Unauffälligkeit und der erschwerten Erreichbarkeit gut besucht ist. Bald versteht man…
Unten angekommen, erschließt sich einem eine italienische Osteria wie aus dem Bilderbuch. Einfach, schnörkellos, und dunkel möbliert präsentieren sich die zweieinhalb Gasträume. Die Karte ist überschaubar, aber gut komponiert und vor allem regelmäßig wechselnd. Antipasti gehören in der Cantina zum Pflichtprogramm, der Prosciutto ist von herausragender Qualität. Schließlich bietet die Karte kaum mehr als zehn unterschiedliche Mahlzeiten, von Häppchen bis hin zu solider italienischer Kost.
Eine schöne Eigenheit beim letzten Besuch: eine Flasche des Hausweines, einfach aber durchaus trinkbar, gab es unkompliziert zum Essen serviert, genau so, wie man sich das in einer Osteria in Italien eben erwartet. Italienische Kost zeichnet sich im Allgemeinen ja durch die Qualität der Zutaten und die Komposition der Speisen und nicht durch den Firlefanz rundherum aus. Wenn man nach diesem Kriterium urteilt, dann entspricht die Cantina genau dem was ein italienisches Lokal braucht. Weiter so.
Kontakt:
Cantina e l’arte
Dr. Karl-Lueger-Ring 14
1010 Wien
Tel: 01/050505-41490
Email: cantina@wirt-baca.at
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 16:00 bis 23:00 Uhr, Juli bis Mitte August geschlossen
Zahlungsmöglichkeiten: Visa, Diners Club
So schaut’s aus:
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