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TEST: Cantina e l’arte – der versteckte Italiener

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Beim Cantina e l’arte würde man kaum glauben, dass sich hinter einer sehr nüchtern gehaltenen Eingangstür am Schottentor (neben einer sehr frequentierten Niederlassung einer amerikanischen Fastfoodkette) mit rustikaler Messing-Klingel eine der positiven italienischen Überraschungen Wiens verbirgt. Lediglich ein nüchternes Schild und ein Bild im Flur weisen auf das „Cantina e’larte“ hin, das über eine Terracotta Treppe hinab im Untergeschoss des Gebäudes zu erreichen ist. Fast könnte man erstaunt sein, dass das Lokal trotz seiner Unauffälligkeit und der erschwerten Erreichbarkeit gut besucht ist. Bald versteht man…

Unten angekommen, erschließt sich einem eine italienische Osteria wie aus dem Bilderbuch. Einfach, schnörkellos, und dunkel möbliert präsentieren sich die zweieinhalb Gasträume. Die Karte ist überschaubar, aber gut komponiert und vor allem regelmäßig wechselnd. Antipasti gehören in der Cantina zum Pflichtprogramm, der Prosciutto ist von herausragender Qualität. Schließlich bietet die Karte kaum mehr als zehn unterschiedliche Mahlzeiten, von Häppchen bis hin zu solider italienischer Kost.

Eine schöne Eigenheit beim letzten Besuch: eine Flasche des Hausweines, einfach aber durchaus trinkbar, gab es unkompliziert zum Essen serviert, genau so, wie man sich das in einer Osteria in Italien eben erwartet. Italienische Kost zeichnet sich im Allgemeinen ja durch die Qualität der Zutaten und die Komposition der Speisen und nicht durch den Firlefanz rundherum aus. Wenn man nach diesem Kriterium urteilt, dann entspricht die Cantina genau dem was ein italienisches Lokal braucht. Weiter so.

Kontakt:
Cantina e l’arte
Dr. Karl-Lueger-Ring 14
1010 Wien
Tel: 01/050505-41490
Email:
cantina@wirt-baca.at

Öffnungszeiten Montag bis Freitag 16:00 bis 23:00 Uhr, Juli bis Mitte August geschlossen
Zahlungsmöglichkeiten: Visa, Diners Club

So schaut’s aus:

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Martinjak – neue Küche vor der Oper?

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Beim ersten Betreten des Martinjak regen sich gemischte Gefühle. Das Auge erkennt von außen ein auf „schick“ gestyltes Lokal, ganz im Stile vieler Wiener Innenstadtrestaurants, sobald man allerdings den Fuß über die Pforte setzt, überwiegt der Eindruck, in einer Mischung aus Zillertaler Schihütte und Trendschuppen gelandet zu sein. Die „Gaststube“, die diesen Namen ob der Rustikalität auch wirklich verdient hat, ist überwiegend im Holzdesign gehalten, große Tische, die sich bei größerem Andrang mehrere Grüppchen teilen, mischen sich mit kleineren Tischeinheiten für diskretere Gespräche.

Der rustikale Trend setzt sich in der Karte fort. Es gibt traditionelle heimische Schmankerl, die zum Sortiment eines gehobenen Beisls gehören. Besonders inspiriert ist die Küche nicht, allerdings ist positiv hervorzuheben, dass es für arbeitende Menschen ein recht ansprechendes Mittagsmenü unter zehn Euro gibt.
Besonders positiv überraschte das zwar nicht perfekt feingeschliffene, dafür aber umso herzlicher bemühte Service, das allgemein einen sehr angenehmen Eindruck hinterließ.

Insgesamt weiß man beim Martinjak nicht ganz genau, woran man ist, weder bei der Einrichtung, noch bei der Küche. Wahrscheinlich braucht das kürzlich eröffnete Restaurant noch einige Zeit um seinen fixen Platz in der Wiener Lokallandschaft zu finden. Wenn die Küche eine eigene Linie findet und das Service weiterhin so flink und aufmerksam bleibt, dann dürfte das durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Durch die Eröffnung des ebenfalls rustikalen Abendlokals Platzhirsch im selben Gebäude ergeben sich sicher gute Synergien. Wir sind schon gespannt.

Anm. d. Red: Der Beitrag ist mittlerweile 1,5 Jahre alt und daher nicht mehr brandaktuell. Wir sind natürlich gespannt, was sich seit unserem ersten Besuch im Martinjak getan hat, werden testen und berichten. Wenn Ihr inzwischen Erfahrungen sammeln konntet, bitte posten.

Kontakt
Martinjak
Opernring 11
A-1010 Wien
Tel: +43 1 53569 69
Email:
info@martinjak.com
www.martinjak.com

Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 1:00 Uhr
Zahlungsmöglichkeiten: Visa, Mastercard

So schaut’s aus:

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Unibräu – Bier gut, das muss reichen

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Jeder kennt’s, jeder mag’s. Das ist das Unibräu im alten AKH. Das selbstgebraute Bier ist ja auch wirklich gut und das Unibräu ergo immer voll. Besonders im Sommer, wenn der Rippele-Grill an ist, und jeder Gaumen nach einem kühlen Bier lechzt, platzt der Gastgarten aus allen Nähten.

Wir haben allerdings in letzter Zeit wirklich eher schlechte Erfahrungen im Unibräu gemacht, vielleicht mag das daran liegen, dass wir ausserhalb der Stoßzeiten getestet haben, aber gerade dann sollte sich ja zeigen, ob auch wirklich immer alles passt. 16 Uhr, Sonntag Nachmittag im Juli, 35 Grad, alle hechten in den Schatten. Fünf Tische im Unibräu besetzt, an jedem Tisch hätte gern jemand etwas vom – noch nicht besetzten – leckeren Grill bestellen wollen. Dem Kellner ist’s wurscht, eigentlich sogar nicht einmal das. Schließlich wird’s bei uns dann nach längerem Hin und Her halt eben doch Salat, leider auch mehr schlecht als recht. Und beim Bier hätten wir auch gleich besser bleiben sollen: Der gespritzte Apfelsaft kommt auf knackige 4,60 Euro. Als wir dann noch eine Frage zur Rechnung hatten, wurden wir nach Nicht-Beachtung auch noch mit Verachtung gestraft.

Empfehlenswerter ist der kleine oder große Bruder des Unibräu in Reichenau an der Rax, der Raxkönig. Dort haben wir eines der besten Gansln seit langem gegessen, es gibt feine Hausmannskost und Wild, die man wahrscheinlich auch im Alten AKH bekommen könnte, wenn man zur richtigen Zeit da ist. An der Rax gibts natürlich auch das gleiche gute Bier wie im Unibräu, nur der Garten rundherum ist noch ein bisschen größer…

Kontaktdaten:
Universitätsbräuhaus
Alser Strasse 4, Campus, Altes AKH
1090 Wien
Tel.: 01/ 409 18 15
Email:
campus@unibraeu.at
www.unibraeu.at

Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 2:00, warme Küche von 9:00 bis 1:00
Zahlungsmöglichkeiten: Sodexho-Gutscheine, Bankomat, Visa, Amex, Diners Club

Und so sieht’s aus:

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Kulin – Mexikanisch brunchen

September 14, 2008 Mexikanisch, Wien 7. Bezirk No Comments
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Ein Tipp am Spittelberg in Nähe des Museumsquartiers. Das Kulin bietet mexikanisch-spanisches Essen – Tortillas (hier die mexikanischen, weichen Fladen), Tacos und Steaks in feiner Qualität und schöner Auswahl. Der Gastgarten im gemütlichen Spittelbergr Kopfsteingässchen ist super und groß, auch drinnen sitzt man sehr gemütlich auf erhöhten Tischen, normalen Vierer-Tischen oder auch an der Bar; im ersten Stock wird’s designmässig auffallend, schwarz-weiße kreative Sitzlösungen mit Kuh- oder Zebrafell…

Am Abend wird das Lokal im Erdgeschoß langsam vollends zur Bar, auch unbedingt einmal einen Besuch wert. Eine umfangreiche Cocktailkarte – ein paar sind sogar als Pitcher erhältlich – und dazu rhytmische Latino-Klänge, ein fairer Deal für einen garantiert gelungenen Abend.

Kontaktdaten:
Kulin
Siebensterngasse 14
1070 Wien
Tel.: 01/ 944 33 06
Email:
office@kulin.at
www.kulin.at

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 16:00 bis 2:00 Uhr, Sonntag ab 11:00 bis 2:00 Uhr
Zahlungsmöglichkeiten: Bankomat, Visa, MasterCard, Amex, Diners Club

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La Tavolozza & La Stella Polare

September 14, 2008 Italienisch, Wien 8. Bezirk No Comments
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Zwei Lokale – eine Karte… Das soll’s geben, allerdings haben wir’s noch nie in der Innenstadt an zwei Strassenecken direkt gegenüber, sprich quasi in ”Spuckweite”, erlebt. Das Tavolozza gibt’s schon länger, und es ist auch echt was Feines, viele schöne italienische Kreationen, Nudeln, Fisch und Steinofenpizza finden sich und es schmeckt und schaut schön auch noch aus! Ein romantischer Abend zu zweit – im Tavolozza ist man perfekt aufgehoben, ob im dunkel gehaltenen, von schwarzem Holz dominierten Innenraum mit Gallerie bei Kerzenlicht neben dem feurigen Holzofen oder im Sommer im Gastgarten direkt in der Florianigasse. Und das Tavolozza-Team begeistert uns echt immer wieder aufs Neue.

Das einzige, was wir an der an sich beeindruckenden Karte wirklich schade finden – die saisonale Karte wiederholt sich mittlerweile seit drei Jahren auf den Wortlaut inklusive Beilage. Auch wenn wir die Lasagne mit Eierschwammerl lieben, als Stammkunden würden wir mittlerweile wirklich gern wieder einmal ein neues Highlight entdecken.

Die Weinkarte hat viele italienische Weine anzubieten, die Grappa-Auswahl kann sich im Tavolozza auf jeden Fall sehen lassen und auch Zigarren gibt es dazu!
Von der Stimmung her kann der “kleine Bruder” La Stella Polare nicht ganz mithalten. auch wenn er dafür täglich Mittags Menüs anbietet, bzw. zielt das Restaurant auf eine andere Zielgruppe ab. Ein wenig weniger klassisch, moderner, würden wir Familien oder auch eine größere illustre Runde dort besser aufgehoben sehen. Der Klassiker liegt aber gegenüber…

Kontakdaten:
La Tavolozza, Ristorante
Florianigasse 37
1080 Wien
Tel.: 01/ 406 37 57
Öffnungszeiten: täglich 18:00 bis 1:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag auch mittags geöffnet.
Zahlungsmöglichkeiten: Visa, MasterCard, Diners

La Stella Polare
Florianigasse 36
1080 Wien
Tel.: 01/406 37 57
Öffnungszeiten: täglich 11:00 bis 15:00 Uhr und 17:30 bis 2:00 Uhr (warme Küche bis 0:30)
Zahlungsmöglichkeiten: Visa, MasterCard, Diners

Cafe Florianihof

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Das Café Florianihof war einer unserer ersten Berührungspunkte mit Wien und es ist bis heute einer geblieben. Die klassische Wiener-Ungustl-Kaffeehausstimmung hat im Café Florianihof absolut nichts verloren, es hat einen ungemein sympathischen und doch klaren Stil, Klasse und gleichzeitig doch etwas von der eigenen Wohnung, man fühlt sich sofort ungemein wohl, willkommen und entspannt sich. Die Zeit spielt im Café Florianihof keine dominante Rolle, obwohl es eine helle und klare Stimmung hat und nicht zu diesen düsteren Zeitfressern zählt, die so häufig anzutreffen sind. Die Gastgeber im Café Florianihof kennt man und sie einen binnen kürzester Zeit. Eine stilles gegenseitiges Nicken kommt einem wie ein herzliches Willkommen vor. Besonders Frühstück ist ein schönes Erlebnis im Café Florianihof, obwohl die Portionen und vor allem das Gebäck eigentlich viel zu klein sind. Trotzdem schmeckt’s ungemein, und der Kaffee ist echt gut. Nachmittags empfiehlt sich beinah jeder der angebotenen Kuchen und auch wer dem Tee zuneigt sollte die Auswahl an offenen Tees genauer unter die Lupe nehmen. Für die nächste Kaffeehausstunde allein mit einem Buch oder dem Fenster, oder zu zweit auf einen lauschigen Kaffee und eine Tschigg – das Café Florianihof bietet viel und man kann gleichzeitig unter vielen unbemerkt sein. Neben einer wirklich umfangreichen Zeitungs- und Magazinauswahl gibt’s Gratis-Internet (W-Lan und ein Computer im Lokal) als Service auch noch obendrauf.

Kontaktdaten:
Café Florianihof
Florianigasse 45
1080 Wien
Tel.: 01/ 402 48 42
Email:
florianihof@florianihof.at
www.florianihof.at

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 24:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10:00 bis 20 Uhr
Zahlungsmöglichkeiten: Bankomat, Visa, MasterCard, Diners Club

Und so sieht’s aus:

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Kommentare

  • Günter: Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir...
  • C.K: Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alle...
  • roman hammel: Ziemlich mies. Unfreundlich, ungepflegt, Essen wie im Pflege...
  • Bettina Samson: dieses Restaurant ist leider in keiner Weise zu empfehlen, v...
  • Jana: Das POS bleibt für mich mein Favorit in dieser Umgebung. Nir...

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