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Das Salm Bräu – Bodenständige Wirtshauskultur

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Wer seine Stelze gerne noch etwas deftiger als im Schweizerhaus genießt, der ist im Salm Bräu gut aufgehoben. Hier bekommt der Gast die solide österreichische Küche vorgestellt. Vor zu viel Fett darf man sich beim Betreten dieses Lokals auch nicht fürchten. Trotz der vielen Touristen, die vom Belvedere in das Salm-Bräu hinüberstolpern wird es auch von Einheimischen durchaus gerne besucht. Man merkt, dass die österreichische Küche ankommt. Dazu kommt noch das eigene Bier aus dem Brauhaus, das ebenfalls gerne konsumiert wird.

Wir sitzen im Salm-Bräu am liebsten im Keller, wo man in einem angenehmen Kellergewölbe sitzen und speisen kann. Alles in allem – ein durchaus durchschnittliches Lokal, das man gut und gerne besuchen kann. Über Risiken und Nebenwirkungen der gebotenen Kost sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Kontaktdaten:
Salm Bräu
Rennweg 8
1030 Wien
Tel.: 01/ 799 59 92
Email: office@salmbraeu.com
www.salmbraeu.com

Öffnungszeiten: Täglich von 11:00 bis 24:00 geöffnet.
Zahlungsmöglichkeiten: Sodexho-Schecks, Bankomat, Visa

Und so sieht’s aus:

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Wild – Junge Küche meets Beislkultur

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Das „Wild“ am Radetzkyplatz hat uns schon mehrmals „erstaunt“ und das auf positive Art und Weise. Es gelingt selten, dass ein typisch Wienerisches Beisl renoviert wird, ohne danach einen schweren Identitätsverlust hinnehmen zu müssen.

Im Wild ist diese Gratwanderung hervorragend geglückt, so viel wie notwendig, aber alles was notwendig war. So speist der Gast auch heute noch in traditionellem Flair. Die Menüs entstammen der klassischen Wiener Küche, allerdings um einen Hauch jünger, mutiger und spritziger. Dazu finden sich auf der Weinkarte die passenden Tropfen, vorwiegend aus Österreich. Im Wild isst man mit Herz und Seele, Mittags sogar günstig. Abends sind die Preise moderat, jedenfalls aber angemessen für die Qualität der gebotenen Speisen. Wer den gelungenen Mix aus junger Wiener Küche gepaart mit Tradition sehen will, der sollte sich auf das Wild einlassen. Wer up to date bleiben will, kann sich für den Newsletter registrieren und bekommt einen regelmäßigen Überblick über die Köstlichkeiten der Woche.

Einziger Wehrmutstropfen bei einem unserer letzten Besuche: Die Grillwochen, eigentlich eine gute Idee seitens der Küche, konnten leider nicht zu 100% überzeugen. Das exzellente Filetsteak war leider weit vom gewünschten “medium” zubereitet und musste sogar beim zweiten Mal noch eine Schleife in Richtung Grill antreten, nachdem es dann roh und blutig auf unserem Tisch landete. Für 25 Euro hätten wir hier etwas mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Beim darauf folgenden Testessen im Wild (Mai 2010) konnte dieses Manko allerdings schnell wieder behoben werden, die Spargelzeit scheint der Küche bestens zu liegen. Bitte weiter so!

PS: ein Tipp für Menschen, die im 3. Bezirk arbeiten: das Wild verschickt wöchentlich seine Mittagskarte über einen Email Verteiler. Gutes Essen preiswert!

Kontaktdaten:
Gasthaus Wild
Radetzkyplatz 1
1030 Wien
Tel.: 01/920 94 77
Email:
wild@chello.at

Öffnungszeiten: täglich 9:00 bis 1:00 Uhr
Zahlungsmöglichkeiten: Visa

Barockerlebnis Süssi

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Das Süssi ist wirklich einmal was Anderes. In dem Mini-Lokal mit “Take-Away”-Theke in der Wiener Operngasse, gleich ums Eck von der Schleifmühl-Lokalmeile, wartet eine barocke Überraschung: Ein Goldengerl-besetzter, Samtvorhang-behangener Barock-Teesalon. Hier sprechen wirklich die Bilder für sich. In der kleinen Gaststube haben vielleicht 16 Leute Platz, sofern sie selbst nicht dem üppigen Barock entsprechen. Beim Betreten des Lokals wird einem aber sofort klar, worum es geht.

Man steht direkt vor einer Glastheke voller süsser Köstlichkeiten: Tartes a la Crèmes, Tartes au Caramel, Tartes au Joghurt (mit frischen Früchtchen), Quiche (ok, nicht süss), Macaroons (wo sogar Oberlaa neidig wird), Schaumrollen (ohne französische Übersetzung), Mariage Frères Thè und viele verschiedene Chocolat Chaud (Chocolat Parisienne, Napolitana, Espagnol, Blanc, Suisse und natürlich Viennois). Alles in allem also eine wirklich üppige Angelegenheit schon per se, die großzügige Schlagobersverteilung setzt dem Genuss noch einmal die Krone auf. Kalorienzählen – auch nur in Ansätzen – definitiv keine gute Idee. Eine Tarte mit Tee oder fünf Makronen mit heisser Schoki kommen dabei auf rund 9 Euro.

Besonders an einem verregneten Wochenende oder einem kalten, windigen Tag ist ein Besuch im Süssi mit der richtigen Plauder-Gesellschaft ein großes Erlebnis. Sehr amüsant sind auch die Blicke der Passanten durch das große Schaufenster, während man unter den wachen Augen und beschützenden Flügeln der Goldengerl gustiert. Für die nächste Abendeinladung bietet das Süssi die richtigen Dessert-Mitbringsel, große Augen garantiert. Sissi, das hättest du dir so wohl nicht gedacht!

Kontaktinfos:

Süssi – Salon de Thè Francais

Operngasse 30

1040 Wien

Tel: 01/ 943 13 24

www.suessi.at

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 21:00 Uhr

Sonntag von 13:00 bis 21:00 Uhr

So schaut’s aus im Süssi:

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Silberwirt – Stammlokal im Schlossquadrat

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Der Mythos Schlossquadrat ist schnell erklärt: Ein Häuserblock am Margarethenplatz, vier Lokale, innen durch ihre Gastgärten miteinander verbunden. Der Silberwirt hat den größten und einen wirklich wunderbaren Garten, das Lokal selbst ist auf die Hinterseite des Häuserblocks hinaus in die Schlossgasse gelegen. Schön, jugendlich-urig, gemütlich, mit dem gewissen Charme und optischen Extras fühlt man sich sofort wohl im Silberwirt. Überdimensionale Gabeln beim Eingang, Kunst, Lampen mit Schleier oder aus geblümtem Porzellan, das Besteck kommt in einer Holzbox für alle auf den Tisch, aus der man sich selbst bedient. Wir waren an einem herbstlichen Samstag dort, der Wirt sperrt erst pünktlich um 12 Uhr Mittags auf und ist auch innerhalb kürzester Zeit voll.


Der Service ist schnell und zackig, auf der Speisekarte steht knackige Hausmannskost. So gibt’s neben Schnitzel und gekochtem Schulterscherzl etwa ein Stelzengröstl mit Eierschwammerl und Salat oder Kürbisteiglinge mit blauen Kartoffelchips in Kürbissugo (als kleine Portion für 6 Euro, als große für 9 Euro). Österreichische Weine und selbstgemachte Fruchtsirupe landen als flüssige Begleiter am Tisch, von Himbeer-Zitrone über Johannisbeer-Minze bis zu Hollunder-Limone schmecken sie alle herrlich. Der Sirup kommt im separaten Stamperl zur Eigendosierung. Es gibt auch ein eigenes Bier, das Margaretner. Unter der Woche gibt’s ein zweigängiges Mittagsmenü für 6,20 Euro. Auch die Nachspeisen wurden sehr empfohlen. Schön, rund, sauber – ein Klassiker Wiens, der einen Besuch im Schlossquadrat auf jeden Fall rechtfertigt!

Kontaktinfos:
Silberwirt
Schlossgasse 21
1050 Wien
Tel. 01/ 544 49 07
Fax. 01/ 548 84 66
E-Mail: info@schlossquadr.at

Öffnungszeiten:
Täglich von 12.00 bis 24.00 Uhr, keine Ruhe- und Feiertage

Und so schaut’s aus:

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Bürgergarten – Retro Lunch

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Ein günstiges, schnelles Mittagessen zu finden, stellt einen ja des Öfteren vor ein größeres Problem. Im Unterschied zur Wiener Innenstadt ist ein Quick Lunch in den Landeshauptstädten meist noch schwieriger zu finden. In Innsbruck ist vor kürzerer Zeit ein neuer Versuch an den Start gegangen: der BÜRGERGARTEN hat am Beginn der Ing. Etzel-Strasse  am Areal der ehem. Adambräu-Brauerei seine Pforten und im Sommer wohl auch seinen Garten geöffnet. Sehr stylish, sehr modern, sehr retro, sehr gemütlich gibt’s Frühstück und Mittagessen, Kaffee und Kuchen und ein leichtes After-Work-Angebot. Am Wochenende ist zu, dafür kann man das Lokal für eigene Feiern mieten und gecatert wird auch. Abends kocht das Team ab 10 hungrigen Mäulern – auf Vorbestellung wohlgemerkt.

Im Eingangsbereich ist Kaffeehaus und Bar, hinter der Retro-Regalwand findet sich der Restaurantbereich. “Nichtraucher fühlen sich bei uns genau so wohl” preist das Team an. Viel Glas, weiße Möbel, dunkle Ledersessel und und diese schicken, top-modernen Mustertapeten bestimmen das Ambiente. Jung, aber doch nicht zu jung – jedes Publikum findet sich wieder.

Das Mittagsmenü (ca. 7 Euro) ist der “Catch of the day” – vegetarisch oder fleischig, inkl. Suppe oder Salat – und steht begleitet vom Mittagsdrink (ca. 2 Euro), einem Orangensirup-Soda, innerhalb weniger Minuten am Tisch. Resümee: günstig und gut, wie es zu Mittag halt sein soll, wenn Mama nicht vorher Stunden am Herd geopfert hat. Der Rest der Karte klingt bestechend und wird auch getestet, da gibts allerdings größere zeitliche und Tisch-Zuordnungs-Hindernisse bei der Auslieferung – mags an der Küche und/oder der armen, am ersten Tag heillos überforderten Kellnerin liegen. Dennoch schmeckt der Lachs im Blätterteig-Salat (7 Euro) und die klassischen, hausgemachten Schlutzkrapfen (8 Euro) doch noch besser, wenn man ein bissl länger drauf warten muss und der Magen schon ziemlich knurrt.  Alles in allem ein “good deal” und ein weiterer großer Schritt in Richtung gutes Mittagsangebot.

Kontaktdaten:

BÜRGERGARTEN

Café Restaurant Catering

Ing. Etzel-Strasse 5

6020 Innsbruck

Tel: 0512/ 938 469

E-Mail: willkommen@buergergarten.at

www.buergergarten.at

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag von 7:00 bis 23:00 Uhr, Freitag von 7:00 bis 20:00 Uhr

Und so schaut’s aus:

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Pessoa Lounge – abendlicher Geheimtipp

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Die Pessoa Lounge kennen wir eigentlich von abendlichen Besuchen mit Freunden und von privaten Festen dort. Jetzt haben wir es einmal zu Mittag probiert. Wir bleiben beim Abend.

Das kleine Lokal mit Bar und einigen Tischchen am Ende der Favoritenstrasse, also in Stadtnähe bei der TU ums Eck, ist mittags zu unserer Überraschung wirklich fast leer, obwohl es ein günstiges Mittagsmenü inklusive Getränk (!) gibt. Der Service ist wie auch abends sehr nett und aufmerksam und hat sogar einen authentischen Akzent.

Montag bis Freitag gibt es jeweils ein Mittagsmenü in vegetarischer und fleischiger Variante für rund 8 Euro. Die übrige Karte hat viele Kleinigkeiten und portugiesische Tapas sowie Salate zu bieten, alles zu überaus fairen Preisen. Der Kaffee ist wirklich gut und wird mit einer einzeln verpackten Zimtstange serviert, wir haben noch nicht nachgefragt, wie man diese einsetzt. Auch die Cocktails und portugiesischen Weine sind durchaus mehrere Versuche wert. Also: Abends hingehen und geniessen oder im Sommer unter der Woche auf der schönen Innenhof-Terrasse frühstücken! Für private Feste bis 30/40 Leute (stehend) ein guter Tipp!

Kontaktinfos:
Pessoa Lounge
Favoritenstrasse 7
1040 Wien
Tel.: 0650/ 473 86 86
Email:
office@pessoalounge.com
www.pessoalounge.com

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 23:00 Uhr, Freitag bis 02:00 Uhr, Samstag 14:00 bis 02:00 Uhr

Und so schaut’s aus:

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Kommentare

  • Günter: Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir...
  • C.K: Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alle...
  • roman hammel: Ziemlich mies. Unfreundlich, ungepflegt, Essen wie im Pflege...
  • Bettina Samson: dieses Restaurant ist leider in keiner Weise zu empfehlen, v...
  • Jana: Das POS bleibt für mich mein Favorit in dieser Umgebung. Nir...

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