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Heureka ein Heuriger: Der Wiltschko in Mauer

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Man könnte nicht sagen, dass es in Wien an Heurigen mangelt. Sucht man aber Heurige, in denen sich nicht nur Wochenend-Wiener aus Fernost bis Fernwest verköstigen und Heurige, deren Angebot bei Speisen und Getränken gut ist, dann schränkt sich der Kreis der Heurigen doch erstaunlich schnell ein. Wir haben ein Wiener Original gefunden, das wir zwar nicht als Traditionsheurigen vorstellen wollen, der aber in Sachen Wohlfühlfaktor zu unseren heißesten Eisen zählt. Es ist der „Wiltschko“ im 23. Wiener Gemeindebezirk. … weiterlesen

Café Dommayer – die Essenz von Hietzing

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Das Café Dommayer mitten in Hietzing, direkt neben Plachutta und dem Mario’s von Plachutta Junior, sowie unweit des Seiteneingang von Schönbrunn, zählt zu den alteingesessenen Wiener Kaffeehäusern. Und genau das bietet das Café Dommayer – das klassische rote-Samt- und runde-Steintischl-Flair und die entsprechende Klientel. Dennoch ist es in Hietzing ein wenig anders als in den Innenstadt-Cafés. Hier kommen schließlich neben der Laufkundschaft die Nachbarn auf ein Mittagsmenü oder Kaffee und Kuchen vorbei. Und das wirkt sich absolut positiv auf die sonst so verschriene Wiener Gastlichkeit aus. Die Herren und Frauen Ober sind zwar gleich förmlich gekleidet wie im übrigen Wien, sind aber im Gegensatz zu mach grantelndem Innenstadt Kellner ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und flott. Das ist bei der durchmischten Kundschaft – von „Kinderwagen“ bis „Uralt“ sitzt alles im Dommayer – auch gut.

Das Café Dommayer ist hell und offen, hat einen großzügigen  Gastgarten mit Musikpavillion hinter dem Lokal und eine ganztags sonnenüberflutete Terrasse in Richtung Hauptstraße, auf der es sich schon aushalten lässt. Wir empfehlen das Dommayer besonders für ein Sonntagsfrühstück – kleiner Tipp: Sonntags kann nicht reserviert werden und das bedeutet, dass bis jetzt immer ein Tischerl für uns frei war.

Preislich bewegt sich das Dommayer, das übrigens zur Kurkonditorei Oberlaa gehört, im ganz normalen Bereich – auch das ein Unterschied zu einigen Innenstadt-Klassikern der Familie Querfeld wie das Landtmann, das Mozart oder das neu eröffnete Cafe Museum. Die Mittagessen kosten zwischen 6 und 12 Euro, eine große Kuchentheke lädt zum Mitnehmen der einen oder anderen Leckerei ein. Auch ohne den obligatorischen Besuch von Schönbrunns Panda-Nachwuchses ein schöner Gourmet-Tipp!

Kontakt:

Café Dommayer
Dommayergasse 1 /Auhofstrasse 2
1130 Wien
Tel.: 877 54 65 -0
www.dommayer.at

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet von 7 bis 22 Uhr

L421 – Asiatischer Ziffernsturz in Hütteldorf

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L421. Das ist der wenig aufschlussreiche Name eines Asia-Lokals im 14. Bezirk in Wien. Er leitet sich – wie man nach einiger Tüftelei dann doch irgendwie vermutet aus der Hausnummer des Lokals sowie dem „L“ der Linzerstraße ab. Das Lokal befindet sich demnach im westlichsten Teil Wiens – unweit von der Kreuzung Bergmillergasse/Linzerstraße und der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 49. Damit liegt es unweit der Gastronomiebetriebe YUME, Francesco oder auch des Traditionswirtshauses Prilisauer. … weiterlesen

Revisited: Dal Toscano – bei echten Italienern mit Format

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Das Dal Toscano war schon immer ein guter Tipp und bereits im Jahr 2008 eine Empfehlung von uns. Mittlerweile hat sich das Lokal eine Falstaff-Gabel erarbeitet und ist schon längst vielen Menschen ein Begriff. Das dürfte wohl an der einmalig netten, beschaulichen Atmosphäre im Lokal liegen, die Martina und Giovanni mit viel Leidenschaft täglich schaffen.

Das Lokal liegt genau gegenüber vom Cafe Benno, das vielen Studenten ein Begriff ist, es ist aber im Gegensatz zu diesem klein und unscheinbar am Eck gelegen. Die Gastro-Familie hat es geschafft, trotz einer etwas schwierigen Lage des Lokals eine Gemütlichkeit zaubern, die in Wien schwer zu finden ist. Die Stärken sind die authentische Küche aus italienischer Hand, die mit viel „amore“ zubereitet wird.

Zu den besonderen Eigenheiten gehört so auch die Speisekarte: Die gibt es nämlich nicht. Die täglich wechselnde Karte lesen Chefin oder Chef von der Kreidetafel direkt am Tisch herunter. Entscheidungs-Unfreudige leiden Qualen. Nicht nur Karte, auch Küche gibt es keine, sie befindet sich mitten im Lokal, wo auf engstem Raume 2 bis 3 Personen werken und zischend, scheppernd und spritzend die Gericht für ihre Gäste kreieren. Auf dem Speiseplan stehen zumeist italienische Variationen, allesamt mit der notwendigen Sorgfalt und Qualität zubereitet und ausgewählt. Die Antipasti-Vitrine ist schlichtweg verführerisch (gibt es auch zum Mitnehmen für einen lauen Sommerabend auf der eigenen Terrasse!).

Als Aperitiv empfehlen wir einen Prosecco vom Fass, der einen auf ein Menü einstimmt. Unbedingt probieren, wenn sie auf der Karte stehen: Die Strozapretti dal Toscano (gedrehte hausgemachte Nudeln mit einer würzigen Tomaten-Salsiccia-Sauce) – das wohl beste Pastagericht der Welt, sowohl von männlichen wie weiblichen Testern bestätigt. Preislich liegen Antipasti und Primi rund um 10 Euro, für secondi di carne oder pesce muss man etwa €15 bis €20 rechnen. Das schmerzt aber in diesem Fall nicht, sondern es schmeckt.

Unser Resümee: Wenn man erst die kulinarische Reise ins Herz der Toscana angetreten hat, dann kann man seine Begeisterung für dieses Lokal nur schwer verbergen.

Kontakt:
Dal Toscano
Alser Strasse 65
1080 Wien
Tel.: 0699/ 11 304 371
Email: martina_marino@chello.at
www.daltoscano.at

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11:00 bis 24:00 Uhr, Samstag 18:00 bis 24:00 Uhr, an Feiertagen 18:00 bis 23:00 Uhr, Sonntags geschlossen

Und so sieht’s aus: [nggallery id=4]

Das Yellow – Eintauchen in eine andere Welt

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Bahnhöfe haben leider kaum etwas Einladendes, ebenso wenig ihre Umgebung. Egal welche Bemühungen bei den diversen Umbauten und Modernisierungen unternommen werden, dieses Gesetz scheint in Stein gemeißelt. Genauso geht es auch dem Wiener Westbahnhof, obwohl dieser als ein Ankerpunkt der Wiener Shoppingmeile Mariahilferstraße eigentlich ein immenses shoppingmüdes Laufkundschaft-Potenzial hat – das gastronomische Angebot im Umkreis ist rasch erschöpft und enttäuschend. Der Freiraum ist Küchen- und Atmosphärentechnisch heillos überschätzt und sonst heißt es gleich ein gutes Stück in den sechsten oder siebten Bezirk auszuweichen.

Umso mehr freut es uns heute, das Yellow vorzustellen, in das wir selbst eines Samstag Nachts wieder einmal zufällig hineingestolpert sind.  … weiterlesen

Spanien im Heurigenland: Das „El Gusto Espanol“ in Perchtoldsdorf

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Seit ungefähr 20:30 am Abend des 05.02.2011 liegt für uns Spanien in Perchtoldsdorf. Denn seit diesem Zeitpunkt ist uns klar, dass es dort eine Gastronomen-Familie gibt,  die sich besonders um die Anliegen der Österreicherinnen und Österreicher mit Spanien-Affinität kümmert. Das El Gusto Espanol gibt es zwar schon seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, war uns aber bis dato unbekannt.

Im liebevoll geführten Lokal bekommt man hier ausschließlich handverlesene Direktimporte aus Spanien serviert und davon auch nur das Beste, was die Iberische Halbinsel zu bieten hat. Selbst ein Wiener Top-Lebensmittelhändler (am Graben…) greift gerüchteweise auf die edlen Speisen des Spaniers zurück, das will etwas heißen!

Ein Tipp für Feinschmecker ist der Pata Negra, ein Rohschinken, von besonders glücklichen Schweinen, die sich vornehmlich von Kräutern und Eicheln ernähren. Natürlich wird er von Hand geschnitten. Auch die weiteren Tapas, von denen es in Hülle und Fülle zu bestellen gibt, sind durchaus mit jenen in Spanien vergleichbar, das dürfte wohl am Ursprung der Produkte und der Passion der Eigentümerfamilie liegen. Schon gar nicht muss der Vergleich zu so mancher moderner Wiener Tapas-Bar nach dem Format „Schicki-Micki“ gescheut werden, denn hier hat die kleine Ausgabe aus Perchtoldsorf in Punkto Qualität sicherlich die Nase vorne. Es würde den Rahmen sprengen, von Pimientos bis zur Crema Catalana alle Gerichte aufzuzählen – wer will, kann sich auf der Website ein Bild verschaffen.

Etwas „spartanisch“ ist die Einrichtung, die vielleicht ein wenig an eine Pizzeria erinnert, davon sollte man sich aber keinesfalls stören lassen. Dafür sorgt auch ein Chef, der einem glasweise einen hervorragenden Tempranillo von 2001 und andere hervorragende Tropfen serviert. Dieser hat übrigens auch eine ausgeprägte Leidenschaft für Schüttelreime. Einige jugendfreie Verse finden sich in der umfassenden Karte zum Nachlesen. Die interessanteren Erwachsenenreime bekommt man erst ab 22:00 persönlich erzählt.

Preislich befindet sich El Gusto Espanol übrigens im guten Mittelfeld, angesichts der hohen gebotenen Qualität ist das aber sehr nachvollziehbar. Also hinschauen, essen, trinken und uns berichten!

Kontakt
Wiener Gasse 7-9
2380 Perchtoldsdorf
Tel: 01/865 11 27
Mail: elgusto@espanol.at
Web: www.espanol.at
Öffnungszeiten: Di bis Sa 15-24:00
Sonntag, Montag, Feiertags geschlossen

Und so sieht’s aus:

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Kommentare

  • Günter: Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir...
  • C.K: Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alle...
  • roman hammel: Ziemlich mies. Unfreundlich, ungepflegt, Essen wie im Pflege...
  • Bettina Samson: dieses Restaurant ist leider in keiner Weise zu empfehlen, v...
  • Jana: Das POS bleibt für mich mein Favorit in dieser Umgebung. Nir...

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