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Wie sich ein Wiener Brasilien vorstellt…

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Macht neugierig und schreckt ab gleichzeitig: Das Gasthaus „Neu-Brasilien“. An der unteren alten Donau gelegen, hat es nicht wirklich viel vom Mekka der südamerikanischen Ballkünstler. Das macht aber gar nichts. Der Name geht zurück auf Florian Berndl, den Gründer des berühmten Gänsehäufels, das auch genau auf der gegenüberliegenden Seite des Donauarms liegt. Berndl hatte mit seinem Gäunsehäufel Probleme mit der Stadtverwaltung und gründete daher direkt gegenüber sein „Neu-Brasilien“ am breiten Donausandstrand.

Von diesem Sandstrand ist leider heute nicht mehr viel geblieben, das Neu-Brasilien hat die Zeit aber gut überlebt und behauptet seine Stellung stolz. Sehr urig und gemütlich ist die Donauterrasse direkt überm Wasser, wobei sich jedoch jeder bewegende Gast auf das gemeinsame Gleichgewicht auswirkt. Aggressive Raben ersetzen das Mittelmeermöwenflair. Auch direkt neben dem Eingang an der Spazierpromenade kann man sich auf ein Seiderl nach der Radeltour setzen und neben dem Gastraum findet sich noch ein riesiger Garten. Ein Lokal für Kind und Kegel also, im urigsten Wiener Sinne.

Die Küche ist genauso wenig brasilianisch wie das Lokal selbst, verschiedenes Gebratenes von Spare Ribs bis Fisch, wie in den Donaulokalen so üblich, wird ergänzt von ein wenig klassisch österreichischem Frittiergut und Salatvarianten. Die verschiedenen Steaks lassen dann doch an die Eindrücke aus dem letzten Brasilien-Universum denken, wobei’s anscheinend sogar eingeflogenes Angus Beef ist. Auch Saisonales wie Spargel oder kalte Gurkensuppe wartet auf die Gäste. Die Getränkekarte bietet wie zu erwarten Bier, ein bisserl Wein und die übrigen alkoholischen und -freien Klassiker.

Durch und durch ein klassisches Wiener Erlebnis, stereotyper könnte es nicht sein. Trotzdem ist es wunderbar. Was gibt es auch Schöneres als sanft schaukelnd an einem lauen Sommerabend mit einem weißen Spritzer in der Hand und Schnitzel am Teller den Tretbooten, Schwänen und Enten auf der alten Donau zuzusehen, im Hintergrund Österreichs Donauinsel-Skyline…?

Kontaktinfos:

Gasthaus „Neu-Brasilien“
Fischspezialitäten und Wiener Küche
An der unteren alten Donau 61
1220 Wien
Tel: 01/ 203 12 92 („Am Wasser, ganz vorne“ geht nach Eingangsdatum der Reservierung)
Fax: 01/ 203 97 84
Email: gasthaus@neubrasilien.at
www.neubrasilien.at

China-Sichuan Restaurant – Panda vom Grill

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China Restaurant Sichuan – zwischen dem Wiener Donauturm und den FKK-Bädern der alten Donau liegt – China! Man glaubt es kaum! Wir sind zufällig vorbeigestolpert und können nur sagen: zum Glück. Einen guten, typischen Chinesen findet man gar nicht so leicht. Im Sichuan kann man sich sicher sein, dass alles passt. Echte chinesische Hausmannskost gemäß der Sichuan-Küche. Soweit so gut, das kann man sich ja noch gut vorstellen. Das tolle am Sichuan ist aber, dass es auf einmal – wie mitten herausgeschnitten aus dem Land des Lächelns – unerwartet vor dem Auge auftaucht. Ein 6.000 m2 großer original chinesischer Garten, überall Spitzgiebel, Sitzen auf der Terrasse im obligatorischen Teich voller Schildkröten und Koi-Karpfen… Natürlich darf auch der Pavillon nicht fehlen. Würden im Garten auch noch Pandas sitzen, würde es einen nicht überraschen. Das Lokal selbst ist klassisch-chinesisch gehalten, so es das gibt, viel von dem typischen Schnickschnack wurde weggelassen. Und das beste am Sichuan ist natürlich das Essen wie zum Beispiel die Stelze nach Art des Dichters Dong Po oder der Fisch auf der heißen Gußeisenplatte - das finden nicht nur wir, sondern auch die wirklich zahlreichen chinesischen Gäste. Immer das beste Gütesiegel!

Kontakt:
China-Sichuan Restaurant
Arbeiterstrandbadstrasse 122, 1220 Wien
Tel.: 01/263 3713
Email:
info@sichuan.at
www.sichuan.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 11:30 bis 14:30 und von 17:30 bis bis 23:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen durchgehend von 11:30 bis 23:00
Zahlungsmöglichkeiten: Bankomat, VISA, Mastercard, Diners Club

Highlights auf der Karte:
Menüs für zwei bis vier Personen und die chinesischen Feuertöpfe, probierenswerte Suppen-Fondues mit Fleisch, Fisch und/oder Meeresfrüchten.
  

Und so sieht’s aus:

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Kommentare

  • Günter: Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir...
  • C.K: Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alle...
  • roman hammel: Ziemlich mies. Unfreundlich, ungepflegt, Essen wie im Pflege...
  • Bettina Samson: dieses Restaurant ist leider in keiner Weise zu empfehlen, v...
  • Jana: Das POS bleibt für mich mein Favorit in dieser Umgebung. Nir...

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