Gasthaus Anich
Das Anich in der Innsbrucker Anichstraße hieß früher einmal „Steden“ und war ein bekanntes Innsbrucker Gasthaus – gutbürgerliche Küche für jedermann. Seit einiger Zeit ist das Steden generalsaniert und stellt heute eine gelungene Mischung aus Bauernstuben mit modernen architektonischen Duftnoten dar. Somit verbindet sich alpenländische Tradition mit einem Hauch Moderne, ein gelungenes „Fresh-up“ eines Gasthauses.
Die Küche unterscheidet sich leider vom angenehmen Umfeld des Gasthauses. Sie schwächelte bereits zum wiederholten Male. Die Portionen im Anich sind groß, die Küche meint es also gut. Weniger wäre hier aber mehr: vor allem weniger Fett. Das Tirolergröstl war zwar bodenständig gekocht, allerdings deutlich zu fett. Die Ripperln des Hauses waren schwer zu bewerten, weil deren Würze die Geschmacksnoten des Fleisches nicht unterstrich sondern überdeckte. Die konsumierten Kaspressknödel – eine Tiroler Tradition – waren leider auch deutlich zu fett und vor allem mit einer nicht mehr ganz dezenten Knoblauch-Note versehen. Ein absolutes „no go“ war auch das Knoblauchbrot zu den Ripperln, das uns sehr verdächtig an ein Produkte der „Clever“ Serie – schon gesehen bei Billa – erinnerte; leider war es nicht einmal fertig gebacken.
Schade, weil das Anich ansonsten dem Gast ein uriges Gesamtpaket liefert. Feine Biervariationen aus Tirol, Gut sortierte Karte, angenehmes Ambiente und zuvorkommender Service. Das Lokal mit alter Stube ist mit Sicherheit einen Besuch für ein Bierchen wert, zu einer Empfehlung für ein Abendessen können wir uns (noch) nicht durchringen.
Anichstraße 15/ Fallmerayerstraße 8
6020 Innsbruck
Tel.: 0512/57 04 50
Öffnungszeiten: Montag – Samstag,
9 – 24 Uhr
Sonntag Ruhetag
Und so schaut’s aus:
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Gegenüber der Unart der Wirtin tritt in diesem Gasthaus alles andere in den Hintergrund. Nachdem den Gästen an den Nebentischen stetig Speisen serviert wurden, uns jedoch nicht, wunderten wir uns zuerst einmal, vor allem, da es sich um dieselben Gerichte handelte wie wir sie bestellt hatten, also es sich um nichts handelte, was evtl. schneller zubereitet wäre. Auf Nachfrage informierte uns der Kellner, er bringe die Sachen halt so, wie sie aus der Küche kämen. Nachdem wir dann bereits über eine volle Stunde gewartet hatten und rings um uns weiter serviert wurde, beschlossen wir, das Lokal zu verlassen. Als ich der Wirtin mitteilte, wir würden nun gehen, da wir ja nicht wüssten, ob wir überhaupt noch was zu essen bekommen, wurde ich unmittelbar in barschestem Ton des Lokales verwiesen und als „kleiner Südtiroler“ beschimpft. Unter anderen Umständen in anderem Ton würde ich der Bezeichnung „kleiner Südtiroler“ bzw. einer solchen Redeweise keine größere Bedeutung zumessen. In diesem Fall geht es jedoch um Grundlegendes: Der frontale Angriff der Person, der Versuch der Demütigung. Vielleicht sind andere Gäste des Gasthaus „Anich“, wenn sie nicht ins Bild der Wirtin passen, „nur“ noch „kleine Neger“ oder „kleine Juden“? Die Spitze erreichte das Ganze dadurch, dass wir schließlich auch noch als „Zigeuner“ beschimpft wurden. Weiter hat die Wirtin meine Freundin körperlich bedrängt, indem sie sie am Arm nahm und aus dem Lokal schieben wollte. … Kommentar überflüssig!
Ich werde das Gasthaus, solange es unter dieser Führung ist, meiden. Dass irgendjemand, man selbst oder andere, so behandelt werden, darf nicht akzeptiert werden – niemals!
Also ich muß mich jetzt lobend über dieses Lokal äußern. Wir waren zu zweit am Samstag den 28. Jänner essen. Wir wurden beim eintreten schon herzlich empfangen wurde gefragt ob raucher oder nichtraucher und wurden ins Nichtraucherzimmer gleich neben dem eingang links gebracht. Freundliches Service des Kellners war anhaltend. Gut ich muss zugeben gleich nach 12 Uhr war noch nicht viel los als wir gekommen sind, als wir dann jedoch um 13 30 gingen war das Lokal sehr gut gefüllt. Der Anich ist ein gutbürgerliches Gasthaus. Meine Frau aß gebackene Leber die wirklich butterweich und unglaublich zart war. Ich kann mich nicht erinnern jemals so eine leber bekommen zu haben. Ich hatte ein Kalbsbries. Es war wirklich sehr gut zubereitet. Es gab keine Häutchen, Knorpel es war nichts unansehnliches dabei und schmeckte hervorragend. Wenn ich dann noch den Preis von 11 Euro für die gebackene Leber mit Petersielkartoffel und Salat sowie 14 Euro fürs Kalbsbries mit den gleichen Beilagen so hat dieses Lokal wirklich gepunktet. Zu dem Posting vorher mächte ich anmerken vielleicht gab es seitens der Gäste auch ein ungebührliches verhalten und wie man in den Wald schreit so kommt es zurück. Ist nur eine Vermutung denn wir haben genau das Gegenteil erfahren. Ich besuche das Lokal wieder und getraue mich es auch bedenkenlos weiterzuempfehlen.